Presseverteiler kaufen: Die 3 besten Möglichkeiten im Überblick

Sie wollen gute Pressearbeit machen und planen, einen Presseverteiler bei professionellen Anbietern zu kaufen? Dann beachten Sie diese Tipps.

Matthias Still

Klar, Pressearbeit hat viele Vorteile:

Unternehmen können mit guter PR ihre Angebote, Leistungen und Produkte in den Medien vielen Tausend Menschen vorstellen – und somit neue Kunden gewinnen. 

Und für alle, die mit dem spitzen Bleistift rechnen, hat Pressearbeit einen ganz besonderen Reiz: Sie ist sehr sehr günstig: Denn im Gegensatz zu klassischer Werbung fallen keine hohen Kosten für Anzeigen an.

So weit, so gut, aber – wie könnte es anders sein - natürlich gibt es da ein Problem: 

Pressearbeit funktioniert nur dann, wenn sie richtig gemacht wird. Ansonsten verpufft sie ohne jeglichen Effekt… Plock!

 

Ein guter Presseverteiler, den Sie kaufen können bei Verlagen oder Agenturen, ist das A und O für den Einstieg in die Pressearbeit. Denn er verrät Ihnen die richtigen Ansprechpartner bei den Medien Ihrer Wahl. 

Und warum sind die wichtig? 

Na klar, weil es ziemlich daneben ist, wenn Sie Ihre Pressemitteilung oder die Idee zu einem Fachbeitrag anonym an Redaktion schicken (oder „an den Herrn Chefredakteur“).

Deshalb lege ich Ihnen ans Herz: Sparen Sie nicht beim Presseverteiler. Er ist ein Herzstück der PR.

So viel erst einmal zum Warmwerden und jetzt die entscheidende Frage:

Wo können Sie einen guten Presseverteiler kaufen?

 

· Statt kaufen – selber machen (geht auch)!

Es geht natürlich auch „per Hand“. Statt einen Presseverteiler zu kaufen, können Sie ihn auch selbst zusammenstellen. Und das geht so: Alles, was in Deutschland, Österreich und in der Schweiz veröffentlich wird, braucht ein „Impressum“: Dort sind die verantwortlichen Redakteureeiner Zeitung, Zeitschrift, eines Radio- oder TV-Senders oder eines Online-Portals mit Namen Kontaktdaten verzeichnet. 

Wenn Sie also schon wissen, in welchen Medien Sie gern erscheinen wollen, dann können Sie im Impressum stöbern und sich Ihren eigenen Presseverteiler aufbauen. Das passt dann, wenn es sich nur um wenige Titel handelt (sonst wird das Ganzeecht mühsam…!).

· Für den schnellen Einsatz: PR-Agenturen

PR-Agenturen wie PUBLIC EFFECT (http://www.publiceffect.de/presseverteiler)

Sie erhalten die Daten zumeist als Excel-Datei. Kosten: Ca. 150-250 Euro für einen Verteiler mit rund 100 Redaktionen. Diese Variante lohnt sich, wenn Sie noch keinen genauen Überblick haben, welche Medien Sie erreichen wollen. Und wenn es schnell gehen soll. Sie sparen sich mühsame Recherche, Adressentippen und den ganzen Kram. Der Verteiler ist in der Regel innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen und Sie können loslegen mit der Pressearbeit.

 

· Für Profis: Datenbanken

Wer regelmäßig Pressearbeit machen will, sollte ein Datenbank-System nutzen. Die beiden bekanntesten Fachverlage, die solche Datenbanken für Presseverteiler anbieten, sind die Firmen STAMM und ZIMPEL.

Der Vorteil: Sie haben Zugang zu den Adressen aller Medien-Redaktionen und können sich beliebig oft und beliebig viele Presseverteiler erstellen. Der Nachteil ist das Ding mit der Nadel im Heuhaufen: Sie müssen Vorwissen mitbringen, um zwischen 30.000 Redaktionen die passenden Medien zu finden, die Sie erreichen wollen.

 

Zum Autor:

Matthias Still (*1974) ist seit dem Jahr 2000 selbständiger Berater für Pressearbeit und PR. Er hat für seine rund 250 Kunden mehr als 3.800 Veröffentlichungen in Print-Medien gebracht und über 6.000 ins Internet. Matthias Still ist erreichbar unter still(at)publiceffect.deonta

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